Balance finden – in Balance bleiben

Selbst-Fürsorge: sich Gutes tun – für Körper Geist und Seele ist eine ganz wichtige Voraussetzung für ein gelungenes und zufriedenes Leben und deshalb werde ich in meinem Blog diesem Thema auch viel Raum geben. GESUNDHEIT  ist nicht nur die Abwesenheit von Krankheit – sondern sehr viel mehr. Gesundheit bedeutet FRISCH und MUNTER zu sein, einen guten SCHLAF zu haben, ein gutes GEDÄCHTNIS, eine gute VERDAUUNG, eine ausgeglichene STIMMUNG, einen gesunden APPETIT zu haben,  kurz: sich rundum wohl zu fühlen. Das ist nicht selbstverständlich und ergibt sich meist auch nicht von alleine, da uns zu viele externe und interne Faktoren wie Stress, Ärger,  Umwelt, Wetter, ungesunde Ernährung, Konflikte etc aus der Balance bringen. Daher müssen wir selbst aktiv für unser Wohlbefinden sorgen. Ich habe diesbezüglich schon viele unterschiedliche Erfahrungen gesammelt und  bin auch immer offen für Neues.

TCM – also Traditionelle Chinesische Medizin – kenne ich schon lange.  Ich habe mich aber bislang noch nicht näher mit der Ernährung nach TCM auseinander gesetzt, – oder Tuina (eine spezielle Form der Massage) zum Beispiel  –  kannte ich bisher nur vom Hörensagen. Also Zeit auch das kennenzulernen und so begebe ich mich zu Sandra Sauer in ihre Praxis im 1. Bezirk in der Stadiongasse.

Zu Beginn der Behandlung gibt es ein ausführliches Gespräch über die aktuelle Befindlichkeit und eine ausführliche Anamnese, gefolgt von einer genauen Puls-, Zungen- und Gesichtsdiagnostik auf Basis TCM (traditioneller chinesischer Medizin) um so die Ursache für eine eventuell bestehende Dysbalance herauszufinden.
Sandra behandelt ganzheitlich, sucht die Wurzel des Übels und bearbeitet nicht nur das Symptom. Das ist ja häufig der Fehler: wenn wir Kopfschmerzen haben, nehmen wir eine Schmerztablette – die behebt aber nicht die Ursache, den Ursprung des Schmerzes, sondern blockiert nur die Schmerzempfindung.  Mit den Methoden der TCM gelingt es sehr gut in den ersten 1-3 Sitzungen die Ursache für den aktuellen Zustand herauszufinden und genau DORT anzusetzen.  Wenn wir uns nicht wohl fühlen, nicht in unserer Mitte sind, schlecht schlafen, Verdauungs- oder Gewichtsprobleme haben  können die Ursachen  wie erwähnt. EXOGEN (Nässe, Wind, Kälte, Trockenheit, Hitze), ENDOGEN (eine zu lange bestehende oder unterdrückte Emotion, welche den Organismus aus dem Gleichgewicht bringt, wie z.B. Wut, Trauer, Sorge, Angst aber auch Freude) oder die sogenannten Weder/Noch Faktoren wie Stress, Trauma, Ernährung, Lebensweise, sein. Je nachdem was die Ursache für den Zustand ist, arbeitet Sandra mit verschiedensten Methoden. Wesentlich ist ihr dabei,  den Menschen in seiner Ganzheit zu sehen und auch alle Lebensbereiche mit einzubeziehen.

Pulse being taking on a middle aged woman’s wrist, Symbolfoto, fotocredit: Fotolia

Ich darf eine Tuina genießen, gefolgt von einer Akupunkt Massage (die übrigens nichts mit Nadeln zu tun hat!) . Mit einemMetallstab werden die Organe über die Meridiane tonisiert (gestärkt) oder sediert (beruhigt) um vorhandene Blockaden zu lösen und den Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Danach  noch eine Laser Akupuntur – auch ohne Nadeln…….

Etwa 1 Stunde lang werde ich verwöhnt – Ich bin vollkommen entspannt und fühle mich wunderbar.

Symbolfoto, fotocredit: Fotolia

Der wunderschöne große und hohe Raum mit wunderbarer Stuckatur trägt zweifellos zum Wohlfühl-Ambiente bei, – noch mehr aber die Therapeutin, Sandra, selbst. Mit ihrer ruhigen und angenehmen Art vermittelt sie gleichzeitig ein Gefühl von Kompetenz und Geborgenheit und schafft dadurch eine vertrauensvolle Atmosphäre – die Voraussetzung dafür, dass ich loslassen und entspannen kann. Keine Spur von Alltag,  Stress, Hektik, Druck! Die Welt bleibt draußen – und hier geht es nur um mich und mein Wohlbefinden. wunderbar! Das brauchen wir alle vermutlich öfter …..

Zum Abschluß bekomme ich noch Ernährungstipps und eine Liste mit empfohlenen Lebensmitteln – und solchen die ich besser meiden sollte – kommt nach 2 Tagen per Email. Das ist wirklich persönliche, maßgeschneiderte Betreuung. Die Ernährungsempfehlungen habe ich sofort umgesetzt – insbesondere hat Sandra mir empfohlen zum Frühstück  eine warme Mahlzeit (nicht nur ein warmes Getränk aber „kaltes“ Essen) zu mir zu nehmen, Milchprodukte komplett wegzulassen (insbesondere Käse und Joghurt – beides habe ich bisher gerne gegessen), ebenso „klassische Mehl-Produkte“ ( das bestätigt meine eigenen bisherigen Beobachtungen und Erfahrungen). Tatsächlich habe ich ab dem ersten Tag der Umsetzung positive Veränderungen bemerkt! 🙂

Es geht in die richtige Richtung!

Ich kann das nur empfehlen – als persönliche Regeneration – sowohl als Prävention, damit man fit und gesund bleibt, um sich Gutes zu tun – und natürlich auch, wenn das „System: Körper-Geist-Seele“ nicht rund läuft….. aber vorbeugen ist definitiv besser als heilen! Also am besten gleich anfangen mit der Selbst-Fürsorge!

Vielen Dank an Sandra Sauer für die wunderbare Behandlung.

Sandra Sauer
Tuina Praktikerin
Tuina & Kinder Tuina Massage, Meridian- & Akupunktbehandlungen,
5 Elemente Ernährung, Gesunderhaltung, Lebensfreude, Lebendigkeit, Ganzheitlich
Stadiongasse 5/2a, Wien, 1010 +43676 48 88 032
https://www.facebook.com/PraxisSandraSauer/
Fotocredits: Pixabay

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Superfoods einfach und regional

„Du bist, was du isst“ ist sowohl mein Motto als auch ein wesentlicher Teil meines Blogs. „Clean Eating“ – wie es auf neumodisch 😉  heisst, ist das, was ich schon immer aktiv lebe, so wie ich es von meinen Eltern gelernt und liebend gerne übernommen habe. Bedeutet im Klartext: Keine industriell hergestellten Nahrungsmittel, keine Fertig- oder sogenannte Convenience-Produkte, keine Chemie im Essen … also umgekehrt formuliert:  immer frisch gekocht, und so oft wie möglich regional, saisonal, bio! Natürlich kaufe ich im Winter auch Avocados,  Bananen und Zitronen – das dann aber jedenfalls bio! –  aber Erdbeeren  zum Beispiel gibt es nur, wenn sie bei uns reif sind!  Zu meiner großen Freude ist es jetzt ein tolles Buch von Andrea Ficala erschienen, das sich den heimischen Superfoods widmet – und damit den Import weit her gereister Lebensmittel wie Chia-Samen, Acai- oder Goji-Beeren überflüssig macht. Unter dem Motto „Sieh das Gute liegt so nah“ zeigt sie mit dem perfekten Trio aus regional – saisonal – bio wie wir uns naheliegend im wahrsten Sinne des Wortes gesund ernähren können und erklärt was genau die Qualitäten und Vorteile der sogenannten Superfoods sind. Wesentliche Zutaten sind regionale Superfoods _ unter anderem Leinsamen, Sprossen, zahlreiche Gemüse, Früchte und Beeren -, die alle nach einer kurzen Einführung zum Thema  mit liebevollen Illustrationen beschrieben werden. Die Bilder sind so hübsch, das ich sie am liebsten als Poster in der Küche hätte! (Vielleicht eine Anregung für Autorin, Illustratorin und Verlag ;-).

Anschließend folgt ein ausführlicher Rezeptteil, der auch für weniger routinierte Köchinnen und Köche geeignet ist, weil alles klar und einfach strukturiert, step by step beschrieben und erklärt wird. Besonders interessant ist dabei, dass bei jedem Rezept die Wirksamkeit der in den Nahrungsmitteln enthaltenen Wirkstoffe angegeben ist und ihre Wirkung auf den menschlichen Organismus.

Da es gerade so gut zur Jahreszeit passt habe ich gestern den Spargel-Brot-Salat mit würziger Kressevinaigrette gemacht, der nicht nur köstlich schmeckt, sondern über jede Menge gesundheitlicher Vorteile verfügt:

!

Dies nur als ein Beispiel! Solche Hinweise befinden sich bei allen Rezepten!

Ich kann Euch dieses wunderbare Koch- und Gesundheitsbuch nur empfehlen und wieder einmal Pfarrer Kneipp zitieren: „Eure Küche sei Eure Apotheke“!

Erschienen im Löwenzahnverlag; ISBN 978-3-7066-2610-1

 

Vielen Dank an den Löwenzahznverlag für das Rezenssionsexwemplar

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Im Müsli-Himmel

Im Rahmen des  MÜSLIY-DAY Projektes durften wir als GOODMORNINGVIENNA LOGO goddmorningvienna

Frühstücksbloggerinen  auch Müslis verkosten und testen. Wieder einmal bin ich „on the sunny side of the Street“ 🙂 und bekam die himmlischen Müslis der BRUCKMAYER Mühle zum Verkosten, weil  unsere GOODMORNINGVIENNA Chefin  ja die Vorlieben ihrer Schäfchen = Bloggerinnen 😉 kennt und genau weiß, dass bei allem was ich esse die Aspekte BIO, REGIONAL und SAISONAL im Vordergrund stehen. Und zwar schon immer – nicht erst seit das Wort CLEAN EATING erfunden wurde. Als ich das zum ersten Mal gelesen habe dachte ich mir nur : „aha, so nennt man das, was ich schon immer praktiziere“ 🙂 .

Allein das Wort Nahrungsmittelindustrie jagt mir Schauer über den Rücken. Im Sinne von „DU BIST, WAS DU ISST“ will ich definitiv keine Geschmacksverstärker, künstliche Aromen, Stabilisatoren Farbstoffe und alles, was eine „E“-Nummer hat,  etc. zu mir nehmen. Ich will LEBENS-MITTEL, so echt und natürlich wie möglich!

Daher waren die Bio-Müslis der BRUCKMAYER-MÜHLE  für mich genau das Richtige. und da Bayern ja beinahe österreichische ist ;-), lassen wir das auch gerade noch als „regional“ durchgehen. Was ist nun das ganz Besondere an den Bruckmayer-Mühle Müslis? Alle Müslis werden aus extra dünn gewalzten  Bio Hafer- und Bio Weizenflocken aus der Region in unmittelbarer Nähe der Mühle hergestellt. Klar, Kakao gibt`s nicht regional, auch Sultaninen, Mandeln, Datteln sind nicht  heimisch. Aber 50% des Inhalts sind bayrisch.

Die  6 Variationen sind mit unterschiedlichen Zutaten wie köstlichen Früchten, Schokolade, und Flakes ergänzt. Besonders praktisch finde ich die schicken Dosen aus hochwertigem Material.  So bleibt das Müsli lange knackig und frisch. Und weil die Dosen so stabil und lange haltbar sind, gibt es Nachfüllbeutel. So wird auch Müll vermieden. Die bunten Farben machen gleich am Morgen gute Laune und schmücken mein Küchenregal.

 


Foto: Aurelia Littig

Aber nun will ich Euch die einzelnen Sorten nicht vorenthalten. Beginnen wir mit meinem Lieblingsmüsli: DINKEL-FRÜCHTE-LIEBE, nicht nur weil ich Dinkel bevorzuge und offenbar besser vertrage als Weizen, auch wenn Bio-Weizen für mich viel besser verträglich ist, als konventioneller. Das habe ich hundertfach sowohl bei Brot, Gebäck, Teigwaren, etc. festgestellt. Die Flocken sind zart-schmelzend, es schmeckt Dank des hohen Früchte-Anteils mit Apfelstückchen, Cranberrys, Erdbeeren und Feigen besonders fruchtig, und ist durch viele Dinkel-Honig-Pops knusprig.

Aurelias Lieblingssorte ist SCHOKO TRIFFT BEERE, genau ihre beiden Favoriten: Beere und Schoko. Ihr Kommentar dazu: endlich ein gesundes Müsli, das „nicht gesund“ schmeckt 😉 . Es ist gut und tut gut.

Trotz unserer Favoriten haben wir die Qual der Wahl, weil auch die anderen Sorten einfach köstlich sind! BIRCHER BEEREN-TRAUM, FRÜCHTE-KNUSPER-LUST, SPORTLER-PASSION, SCHOCKO-GLÜCK. Abwechslung tut gut, und da die Dosen so gut verschließbar sind, ist es auch OK mehrere Sorten parallel zu genießen, also täglich ein anderes Müsli :-). Schluss mit der Eintönigkeit am Morgen! Je nach Lust und Laune switchen wir zwischen den Sorten…. Definitiv eine Bereicherung für den Speiseplan, denn wir essen Müsli nicht nur morgens, sondern auch gerne als Zwischenmahlzeit statt Süßigkeiten…

Und jetzt gibt es noch etwas ganz Aktuelles: Die Bruckmayer Mühle hat soeben KINDER MÜSLIS mit besonders geringem Zuckeranteil auf den Markt gebracht! Die bekommen wir aber erst zum Verkosten – Bericht folgt! Ich freue mich schon darauf!

Back to the roots … im doppelten Sinne

Die ursprüngliche Idee dieses Blogs war es ja meine Lebens s Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen von Persönlichkeitsentwicklung über ganzheitliche Gesundheit und gesunde Ernährung  bis hin zu Genuss und Leben s Freude hier zu teilen. Durch die wunderbare Überraschung GOODMORNINGVIENNA Frühstücksbloggerin zu werden, standen bisher die köstlichen Frühstück s Erfahrungen im Vordergrund, die uns (= meine Tochter Aurelia und ich) große Freude bereiten. Heute geht es BACK TO THE ROOTS im doppelten Sinne – den es geht  heute um natürliche Gesundheitspflege und dabei konkret um das „TAU-TRETEN“  nach Sebastian Kneipp = das Gehen im nassen (Tau-feuchten oder Regen-nassen) Gras. Zweifellos zählt es zu den einfachsten Abhärtungsmitteln, sofern man ein Stück Wiese in erreichbar Nähe hat. Barfuß Gehen ganz allgemein ist gesund. Für die Füße ist es eine Wohltat frei von einengenden Schuhen direkten Kontakt mit dem Boden zu haben. Nicht nur die Bewegungsfreiheit und die frische Luft tun den Füßen gut, sondern es stärkt auch die Fußmuskulatur. Ich gehe generell gerne und viel Barfuß. Zu Hause trage ich nur selten Hausschuhe oder Socken – eigentlich nur wenn ich kalte Füße habe.  Einzig wichtige Voraussetzung für das Barfuß Gehen und das Tau-Treten  ist: WARME Füße, sonst besteht die Gefahr sich zu erkälten – und danach die Füße nur kurz  von Gras etc. gesäubert – aber nicht abgetrocknet!! – trockene, warme Socken angezogen und solange auf und ab gehen, bis die Füße war sind.

Ich habe das große Glück ein Stück Wiese direkt vor meiner Haustüre zu haben und habe seit längerem diese alte Tradition, die ich von meiner Mama in der Kindheit gelernt habe, wieder aufleben lassen – und zwar Sommer wie Winter, morgens sofort nach dem Aufstehen, direkt aus dem warmen Bett, raus auf die Wiese und einige Minuten lang bewusst gehen.

 

Im Winter ziehe ich natürlich einen Mantel an – ich will ja nicht „verkühle dich täglich“ spielen 😉 – ich gehe aber ganz besonders gerne auch im Schnee – solange bis es prickelt! Das Gefühl danach, wenn in den kuscheligen Socken die Füße wieder warm werden ist wunderbar.

Laut Kneipp ist das Barfuß Gehen im Allgemeinen und das Tau- oder Schnee -Treten im Besonderen eines der einfachsten und effektivsten Mitteln zur Abhärtung , Stärkung des Immunsystems und somit zur Gesunderhaltung.

Wie sooft gibt es auch hier Parallelen zwischen der TCM = Traditionelle Chinesische Medizin und den alten Hausmitteln –  heutzutage gelegentlich auch TEM = Traditionelle Europäische Medizin genannt. Im Chi Gong (eines meiner Hobbys) ist der Kontakt mit der Erde,  sich bewusst erden,  eine Verbindung mit dem Element Erde eingehen und Kraft aus den Wurzeln zu ziehen: BACK TO THE ROOTS

Wie Pfarrer Kneipp mein Leben beeinflusst hat – und was er mit diesem Blog zu tun hat

Nein, hier geht es nicht um Religion, eher um kaltes Wasser, Kräuter  und altbewährte Hausmittel 😉. Und um es vorweg zu sagen ich habe ihn auch nicht persönlich gekannt. So alt bin ich auch wieder nicht 😂. (Mehr Infos zu Pfarrer Kneipp findet ihr hier : Pfarrer Kneipp)

Aber was habe ich dann mit ihm zu tun?

Als ich 7 Jahre alt war, also 1962-1963 ist meine Mama innerhalb eines Jahres dreimal fast gestorben. Am schwerwiegendsten war dabei ein Unfall bei Freunden mit einer Feuerzangenbowle. Der Gastgeber und damals bester Freund meiner Eltern war nicht achtsam beim Aufgießen des Alkohol auf den Zuckerhut und die Bowle ist explodiert und meine Mama hat komplett gebrannt. Resultat: schwerste Verbrennungen 3. Grades am  Oberkörper , den gesamten Armen, Kopf und Gesicht, keine Haare, Wimpern, Augenbrauen alles verbrannt . Die Folgen katastrophal: Lebensgefahr, wochenlanger Krankenhaus Aufenthalt, schwere Narben – nur im Gesicht sind wie durch ein Wunder  kaum sichtbare Narben geblieben , weil eine Klosterschwester täglich das Gesicht mit einer selbst gemachten Heilsalbe (nach einem Rezept von Pfarrer Kneipp)  behandelt hat  – und in der Folge Depressionen, Schlafstörungen, Valium gegen die Schmerzen etc.

Dann wollten die Ärzte meiner Mutter noch Haut transplantieren… Aber sie hatte genug und folgte dem Rat jener Klosterschwester, die sie so gut gepflegt hatte und letztlich für die Narbenfreiheit  im Gesicht verantwortlich war , und fuhr zu einer Kneippkur nach Schärding am Inn. Die Kuranstalt der Barmherzigen Brüder gibt es auch heute noch. Noch 6 Wochen kam sie geheilt und wie neugeboren zurück: kein Valium, keine Depressionen, keine Schmerzen statt dessen: neuer Lebensmut! Und den Pfarrer Kneipp, also seine Heilmethoden und Rezepte in Form seines Buches „meine Wasserkur“  hat sie mitgebracht und er wurde sozusagen zum  Familienmitglied.

Kneipp Buch

Das hat sich stark auf unsere Lebensweise ausgewirkt , ganz besonders natürlich auf die Anwendung von Hausmitteln. Vieles habe ich beibehalten und darauf aufbauend mich vermehrt mit Naturheilkunde, und später auch mit Bachblüten  und Aromatherapie beschäftigt. Über meine persönlichen Erfahrungen damit werde ich in  hier in diesem  Blog berichten – und alles begann mit Pfarrer Kneipp …